Architektur…

Februar 5th, 2009 by winni

Jojoo hat mich gestern darauf hingewiesen, dass sich unsere These, die wir gemeinsam aufgestellt haben, Lichtprobleme bei Face-Recognition Videoüberwachung ließen sich künftig Architektonisch lösen, mittlerweile auch anderenorts wieder findet. Im Deutschen Architektenblatt findet sich ein entsprechender Hinweis. Wir hatten uns seierzeit mit der BKA Studie beschäftigt, für welche am Mainzer Hauptbahnhof entsprechende Versuche durchgeführt wurden. Veröffentlicht wurde das in der Studentenzeitung Hochschulzeitung der TU HU Berlin, HUch, Ausgabe 53, Seite 12. Titel: Kamera gegen Mensch, Ist die Gesichtserkennung gescheitert?

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Bildungsmagazin Wüste Welle

Februar 2nd, 2009 by winni

Auf der Wüsten Welle gibt es seit einigen Wochen das Bildungsmagazin, welches zweiwöchentlich ausgestrahlt wird. In der zweiten Sendung wurde ich von Fabian zu den Bildungsprotesten in Italien Ende des vergangenen Jahres befragt. Trotz recht widriger Bedingungen bei diesem Telefoninterview kam ein recht nettes Interview zustande, das mittlerweile auch, alle ähms zensiert, online nachzuhören ist.

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Call For Papers: Surveillance and Resistance

März 30th, 2008 by winni

Der Widerstand gegen den Ausufernden Überwachungsstaat scheint momentan an vielen Ecken und Enden für Interesse zu sorgen. Ich habe noch nie zuvor dermaßen viele Anfragen bekommen und bin dermaßen häufig auf Projekte hingewiesen worden, welche sich in Workshops und Vorträgen, Heften und Artikeln damit auseinander setzen, wie man der staatlichen Datensammelwut noch Herr werden kann.

Die interdisziplinäre Onlinefachzeitschrift “Surveillance and Society” ruft nun in einem CFP ebenfalls zu Beiträgen in diesem Bereich auf: Issue 22: Surveillance and Resistance. Die Frist für Einsendungen ist der 15. Oktober dieses Jahres, erscheinen soll die Ausgabe am in etwa einem Jahr, im März 2009:

Public debates over the use of information and identification technologies, such as profiling targeted groups and contentious arguments over the use of CCTV in public spaces, clearly show that surveillance-based practices are highly contested political territory within and across contemporary societies. And yet, despite a wealth of recent literature on surveillance in its various configurations, scholars have paid relatively little attention to issues of resistance of these technologies. This special issue will address this deficit by collecting and publishing papers that foreground questions as to whether surveillance can be successfully resisted and, if so, how resistance could be engendered. To this end, we seek papers from various disciplines and theoretical standpoints that explore the following areas:

  • The formation of anti-surveillance movements; conventional and non-conventional modes of challenging surveillance;
  • The potentiality of using sousveillance and/or forms of counter-surveillance as means of engendering resistance to publicly and/or privately sponsored surveillance schemes;
  • The use of anti-surveillance technologies (such as disabling, encryption and anonymizer tools);
  • The creation of simulated identities and other deceptions aimed at subverting surveillance;
  • Resistance through constitutional and legislative measures;
  • Resistance through the use of privacy structures, such as data protection commissioners;
  • Resistance from within bureaucracies and agencies of social control, including both every-day and/or organized modes of resistance (for example, workers lobbying for the removal of systems that surveil them). This may also include resistance through the translation (or selective deployment) of surveillance systems (for example, teachers in public schools helping students circumvent extreme, surveillance-enabled school discipline), and;
  • The question of whether resistance to surveillance is ultimately possible in the short or long term.

These topics are offered as suggestions, and we are also open to other subjects not outlined above that speak to resistance to surveillance as a special theme of scholarship, including art work.

Eine besonders unterstützenswerte Ausgabe wie ich finde.

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Interessenskonflikt und Pflichtbewusstsein

Februar 12th, 2008 by winni

Irgendwie würde es mich, nachdem ich mich letzten Sommer intensiv mit der Online-Durchsuchung beschäftigt habe schon reizen am 27. Februar nach Karlsruhe zur Urteilsverkündung des BVerfG zu fahren. Immerhin würde ich viele Bekannte wieder treffen, live eine wichtige Entscheidung mitverfolgen und mich - um eine vorsichtige Prognose abzugeben - hinterher auch noch über eine einkassierte Überwachungsmaßnahme freuen.

Blöd nur, dass ich genau an dem Tag eine Sitzung der Strukturkommission der Uni habe. Manchmal regt einen das eigene Pflichtbewusstsein nur auf. Also mal wieder Ärger im Gremium. Die anschließende Aufbauarbeit muss dann wohl der RSS-Feed des BVerfG übernehmen.

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Feiern statt Angst

November 20th, 2007 by winni

Hier in Tübingen gabs letzten Donnerstag wie jede Woche das gute alte Clubhausfest. Ausgerichtet von der Fachschaft Politik hatte die allwöchentliche Party zur Abwechslung auch mal ein politisches Motto: “Feiern statt Angst – tanzen gegen den Überwachungsstaat”.

Die Party war cool, niemand fühlte sich abgeschreckt von einem politischen Motto. Ich hätte mir noch gewünscht, dass die Einnahmen an die Berliner § 129a Verfahren gespendet worden wäre. Nachdem wir hier aber keine Verfasste Studierendenschaft haben gehören diese Feste zu den einzigen Einnahmequellen für die Fachschaften, weswegen spenden nach Außerhalb leider so gut wie nie vorkommen.

Das beste an dem Fest war jedoch die Möglichkeit, dass sich jeder live an der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung beteiligen konnte. Insgesamt haben sich 38 Leute daran beteiligt, dannach war die Seite des AK VDS wohl nicht mehr zu erreichen. Schade eigentlich. Trotzdem eine schöne Aktion, herzlichen Dank an dieser Stelle für diese Party.

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