Videomaterial: was sich so angesammelt hat

August 16th, 2007 by winni

Ich geb hier mal wieder ein kleines Update, was sich im Internet so an Filmmaterial findet, größtenteils CCTV, diesmal gibt aber auch Google sein Debüt, da ein Animationsfilm überall durch die Blogs geistert, den ich euch auch nicht vorenthalten möchte.

  • Mater Plan - about the power of Google” (englisch): recht kurz gehalten, wiedermal ein Animationsfilm. Aufmerksam geworden bin ich durch Stefan, der da heute auch drüber gebloggt hat. Was man davon nun für bare Münze nimmt und was nicht muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, wie Stefan es auch schon festgestellt hat. Aber allein die Vorstellung…
  • Big Brother City” (deutsch): Ich dachte eigentlich den schonmal gebloggt zu haben, hab aber nichts gefunden. Irgendwie kommt der mir nun auch schon wieder unbekannt vor. Also fällt er in die Kategorie “nicht gesehen, keine Verantwortung”. Der Film ist unten eingebunden. Gefunden bei “every step you take“. Ihr erinnert euch? Der Film auf den ich schon so lange warte ;).
  • Widerstand.com” (deutsch): Den hab ich definitiv noch nicht gesehen. Angekündigt als “Dokumentarfilm über den wachsenden Widerstand gegen öffentliche Überwachungsmaßnahmen”. Klingt hochinteressant, Abendprogramm würde ich sagen. Auch diesen Film hab ich bei “every step you take” gefunden und er ist unten eingebunden. 

Big Brother City:

Widerstand.com:

Damit solls mal gut sein für den “Wiedereinstieg”. Kommt bestimmt noch mehr in nächster Zeit. Was mir gerade noch auffällt: ein kritischer Film über Google, zwei Filme bei GoogleVideo. Also irgendwie verhext…

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Ein Hauch von Kritik

August 16th, 2007 by winni

Ich habe gerade mal ein wenig bunt rumgeklickt und mich an ein wenig Artwork versucht. Den Spruch fand ich schon lange klasse, nur hatte ich ihn nirgendwo schön dargestellt:

 

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Produktnamen und Sensibilität

August 16th, 2007 by winni

Kurz notiert: eine Software für Videoüberwachung “go1984″ zu nennen erscheint mir wie eine Mischung aus Sarkasmus und einem Mangel aus Sensibilität. Logiware bekommt das aber hin: www.go1984.de

Klar stellen die nix anderes her wie eine Überwachungsoftware, die geeignet ist, 1984 wahr werden zu lassen. Dennoch finde ich das ganze erwähnenswert, weil die Kunden, die bei denen einkaufen vermutlich auch noch drauf stehen. Also nix Sarkasmus, nix Mangel an Sensibilität, George Orwell nicht falsch verstanden: das ist bitterer Ernst bei dem es mir wirklich eiskalt den Rücken runter läuft.

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So schwer bin ich nun wirklich nicht zu errichen…

August 13th, 2007 by winni

Nachdem ich in letzter Zeit immer wieder auf kommunikative Mängel hingewiesen werde, welche ich aufweisen soll, möchte ich mich doch einmal dazu äußern.

ICQ

Ich wurde darauf angesprochen, dass der Kontakt zu mir via ICQ schwierig sei, mit mir keine Filetransfers möglich seien, die vielen tollen Spiele in ICQ nicht funktionieren würden, wenn man mich dazu einläd. Das ist alles richtig, Instant Messanging ist bei mir mit ICQ-Kontakten rein auf das Austauchen von Inhalten beschränkt. Das liegt daran, dass ich weder den Standard-Client von AOL, noch einen Clienten von einem Drittanbieter, der das Protokoll implementiert hat (was ich früher lange getan hatte). Mein Setup ist in diesem Punkt anders, ich setze möglichst viel auf Jabber.

Jabber ist ebenfalls ein IM-Protokoll das im Gegensatz zu ICQ frei ist. Das heißt, dass die Schnittstellen dokumentiert sind, jeder seine eigene Software dafür schreiben kann, der Quellcode offen liegt. Das Netzwerk ist dabei dezentral aufgebaut und es ist einfach Alles in Allem eine durchdachte Struktur. Schon allein der Open Source Gedanke macht dieses Protokoll förderungswert. Damit handele ich mir jedoch auch das eine oder andere Problem mit meinen vielen ICQ-Kontakten ein, die nicht zu einem Umstieg zu bewegen sind.

  • Die Spiele die ihr da Spielt gibts bei mir nicht. Um vier gewinnt mit mir zu spielen müsst ihr vorbei kommen. Das find ich eh viel angenehmer.
  • Mein Status wird manchmal falsch oder gar nicht angezeigt. Authentifizierungen können im Nirvana versinken.
  • File-Transfers klappen nicht.
  • Emotions werden bei mir nur teilweise angezeigt (nicht der volle Satz). Und selbst das habe ich ausgeschaltet weils mich nervt.

Skype

Bei Skype habe ich eigentlich eine Grundlegene Abneigung. Aber es gibt einen Account von mir, was die meisten nicht wissen. Ich bin per Telefon gut erreichbar und wie oben berichtet was IM angeht in Jabber und ICQ. Ich werde den Account daher nur nutzen um mit Leuten zu kommunizieren die weit weg im Ausland sind. Basta.

StasiVZ

Ich hatte mir das StudiVZ bereits angeschaut bevor im Studium diese Welle der Fragen auf mich zurollte. Zuerst wollte jeder wissen ob ich denn im StudiVZ sei. Später hieß es dann “Du bist ja sicher im StudiVZ”.

Nein, ich bin nicht im StudiVZ und werde dort auch nicht mehr aufkreuzen. Ich kann gut ohne Leben. Ich werde weder meine Seele, meine Daten noch sonst irgendwas verkaufen. Ich nutze nicht einmal Fakeaccounts wenn sie mir angeboten werden. Wer wissen will, was beim StudiVZ alles schief läuft soll einfach mal in der Blogbar vorbeischauen.

Alles doof?

Nun könnt ihr sagen dass euch das alles nervt und ihr mir aber bunte Bilder schicken wollt. Das wird nix helfen. Ich bin nun wirklich nicht schwer erreichbar. Alles was es braucht um mich zu erreichen findet ihr hier im Weblog. Schickt mir doch einfach eine Email.

Mal ehrlich: ICQ, Jabber, Email, Telefon und Post (JA! Analog!), das müsste doch reichen um in Kontakt zu bleiben oder?

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Sexismus und Androhung von Vergewaltigung

August 1st, 2007 by winni

Als ich vergangene Woche im Kino war staunte ich schon vor dem eigentlichen Film nicht schlecht. Es kam der mittlerweile obligatorische Trailer “Raubkopierer sind Verbrecher” von der Inititative “Hart aber gerecht”. Diese Kampange spielt ja bereits seit mehreren Jahren mit der Angst vor dem Knast und versucht mit sehr drastischen Trailern uns allen einzutrichtern, dass Raubkopierer in den Knast gehören.

Ein mittlerweile recht bekanntes Muster stellen die Videos dar, in denen jungen Familien Angst gemacht wird, indem Kinder gezeigt werden, die sich erkundigen, wie lange “Pappi” denn noch weg bzw wo er denn gerade sei. Abgesehen davon, dass diese Trailer bereits verabscheuungswürdig genug sind, der Trailer (MyVideo) um den es mir geht schießt den Vogel wirklich ab.

Es werden in diesem Video zwei junge “Raubkopierer” im Knast von ihren Wärtern in die Zellen geführt. Dabei laufen sie an zwei bereits Verurteilten vorbei und werden aufmerksam gemustert. Nach dieser Betrachtung schätzt eine der beiden Insassen einen der beiden als Raubkopierer ein. Der andere geht in die Knie, wohl um den Hintern des zweiten Neulings zu betrachten und bezeichnet ihn ebenfalls als Raubkopierer, woraufhin ihm der andere entgegnet “ja, aber meiner hat den geileren Arsch”.

Nun, wie kam das bei mir an, warum blogge ich überhaupt darüber? Im ersten Moment kann man sich das verbitterte Schmunzeln kaum verkneifen, denkt man aber einen Moment lang darüber nach, was man da gesehen und gehört hat, bleibt für die Kampange nichts anderes als Abscheu mehr über. Die Kampange hat sich nie mit den Gründen des Kopierens beschäftigt, sondern nur mit den Folgen für das verurteilte Individuum und eben diese werden hier auf die Spitze getrieben. War es früher noch die angedrohte mehrjährige Trennung von der Familie, mit der gedroht wurde wird hier eindeutig mit der Angst vor Vergewaltigung im Strafvollzug gespielt.

Die Androhung von Vergewaltigung ist jedoch nur ein Teil dessen, was ich diesem Video vorwerfe. Die Darstellung der beiden Insassen birgt mit dem Vorwurf der geplanten Vergewaltigung die Diskriminierung von Homosexuellen in sich, da sie als Knackies dargestellt werden, die über andere Insassen gegen deren Willen herfallen.

Mich hat das Video wirklich schockiert, jedoch vor allem mit welcher unglaublichen Unverschämtheit hier Sexismus in die Gesellschaft getragen wird und wie perfide mit der Angst vor sexueller Gewalt gespielt wird.

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