Über den Stand des Verfahrens gegen Zündel
Oktober 7th, 2006 by winniErnst Zündel ist momentan in Mannheim wegen Volksverhetzung angeklagt. Auch seine Anwälte arbeiten augenblicklich in diesem Verfahren daran, sich eine Anzeige wegen eben demselben Straftatbestand einzuhandeln.
Sylvia Stolz wurde als Anwältin von Zündel bereits aus dem Verfahren ausgeschlossen, jetzt berichtet die Frankfurter Rundschau darüber, dass auch ihr Ersatz, Jürgen Rieger, der zuletzt durch den versuchten Kauf eine Delmenhorster Hotels von sich reden machte auf dem besten Weg ist, sich eben des gleichen Verbrechens schuldig zu machen.
Aus der FR:
” Zeugen sollen seine Behauptung “bestätigen”, dass es “keine jüdische Massenvernichtung im Dritten Reich” gegeben habe, dass in Auschwitz und Birkenau “keine Gaskammern existiert” hätten. Dazu sei beispielsweise das Statistische Bundesamt zu befragen, das Erhebungen zu den Zahlen der Opfer 1939 bis 1945 begonnen habe, was ihm dann “vom Jüdischen Weltkongress untersagt” worden sei. “Bauakten” von Auschwitz seien heranzuziehen; denn “in nicht vorhandenen Bunkern kann auch niemand vergast worden sein”. Überhaupt sei die Zyklon-B-Fabrikation 1944 durch Bomben “fast völlig zerstört” worden. Rieger: “Wie soll die SS ohne Gas Menschen vergast haben können?”"
Ziemlich starker Stoff, den Rieger da von sich lässt, der Richter beendet das (siehe verlinkter Artikel) mit dem Hinweis, die Staatsanwaltschaft werde prüfen, ob sich Rieger strafbar gemacht habe. So do it.
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