“Problembär” wehrt sich gegen Titanic

Juli 4th, 2006 by winni

Kurt Beck, SPD-Chef und Ministerpräsident hat eine einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin Titanic erwirkt.


Das Satiremagazin hatte auf dem Titelbild der aktuellen Ausgabe (mittlerweile zensiert) ein Bild von Beck veröffentlicht mit dem Titel “Problembär außer Rand und Band: Knallt die Bestie ab!” veröffentlicht. Der “Problembär” fand das garnicht lustig und ließ eine einstweilige Verfügung erwirken um die weitere Auslieferung und den Verkauf des Heftes zu verhindern.

Satiriker sind halt doch nicht so häufig auf diesem Planeten. Auch SpOn hat das ganze aufgegriffen.

Die Titanicredaktion informiert im Newsteil ihrer Webseite über den Fall:

Aufgrund der einstweiligen Verfügung der Anwälte von Kurt Beck gegen den TITANIC-Verlag dürfen wir auf unserer Seite keine Abbildung des aktuellen Titels mehr zeigen. Wir bitten unsere Leser, sich anderweitig zu informieren und am besten zu abonnieren - im nächsten Heft werden die Vorgänge um den Problembeck doku- und kommentiert werden.
Das Heft ist aber nach wie vor am Kiosk erhältlich!

Nun denn, ihr wisst, was ihr zu tun habt. Zumindest das nächste Heft wird sicher sehr amüsant *hust*.

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3 Responses

  1. Helgoländer Vorbote Says:

    Es wehrt sich nicht der Problembär, der ist doch schon tot. Es wehrt sich der Beck.

  2. winni Says:

    Deswegen auch “Problembär” und nicht Problembär. Ich wollte die Bezeichnung satirisch übernehmen und entsprechend kennzeichnen.

  3. Telegehirn Says:

    Kurt Beck - Das ist der Jäger aus Kurpfalz, er schiesst Dir Blei in den Hals…

    Ob Yok jetzt eine neue Fassung bringen wird?

    Die Titanic, jene seriöse Zeitung, die uns die WM nach Deutschland brachte, hätte mal lieber wieder ein Fax geschickt, diesmal an den Schiedsrichter des gestrigen Halbfinals gegen Italien, anstatt sich mi…

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